Marsberg: Bereits Anfang Dezember stand beim Löschzug Marsberg der traditionelle Jahresabschluss auf dem Dienstplan. Hierzu konnte Löschzugführer Jörg Wlasny die Einsatzabteilung, die Ehrenabteilung, den Leiter der Feuerwehr Cyrill Stute, Stadtjugendfeuerwehrwart Matthias Raue, Michael Martin vom Ordnungsamt Marsberg, Ortsbürgermeister Ralf Dahlke, Arne Lorson von der Polizeiwache Marsberg sowie Andreas Luig von der Rettungswache Marsberg begrüßen.
Nach einem Jahresrückblick, auf dem Jörg Wlasny auf die Veranstaltungen und die bis Anfang Dezember 157 Einsätze einging, übergab er das Wort an Cyrill Stute. Auch der Leiter der Feuerwehr gab einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2025. Das neue Fahrzeug der Kinderfeuerwehr konnte noch in Dienst genommen werden, der Neubau des Gerätehauses in Westheim steht kurz vor der Fertigstellung. Ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug für den Löschzug konnte in Auftrag gegeben werden. Dieses Fahrzeug wird in Zukunft zwei Fahrzeuge beim Löschzug ersetzen. Ein herausragender Punkt war die Indienststellung der neuen Drehleiter, diese konnte vier Monate vor dem ursprünglichen Liefertermin abgeholt werden. Nach intensiven Schulungen hat die Drehleiter schon einige Einsätze gefahren. Ein Dank ging auch an die Verwaltung und Politik, die es möglich gemacht haben alle notwendigen Anschaffungen zu tätigen.
Aus den Reihen der Jugendfeuerwehr konnte der Stadtjugendfeuerwehrwart Zilan Sariyar, Melina Martin und Florian Fischer in die Aktive Einsatzabteilung übergeben. Sie wurde direkt von Wehrleiter Stute in die Einsatzabteilung übernommen und zu Feuerwehrfrauen bzw. -mann befördert. Anja Stöhr wurde nach dem Grundlehrgang ebenfalls zur Feuerwehrfrau befördert. Nach erfolgreich abgeschlossenem Zugführerlehrgang am Institut der Feuerwehr NRW wurde Tobias Tölle zum Brandinspektor befördert.
Im Anschluss wurde durch Michael Martin noch eine besondere Ehrung des Verbandes der Feuerwehren NRW verliehen. Antonius Mönnighoff wurde für 60 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Dies ist eine besondere Auszeichnung, welche nicht alltäglich. Sechzig Jahre Dienst für die Allgemeinheit ist schon außergewöhnlich, so der Leiter des Ordnungsamtes.
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Ordnungsamt, Leiter der Feuerwehr und Löschzugführer bedankten sich bei allen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Besonders galt der Dank auch den Familien und den Arbeitgebern, die oft auf die Einsatzkräfte verzichten mussten. Nach dem der offizielle Teil beendet war, verbrachten die Anwesenden noch einige Stunden in geselligem Rahmen.