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Einsatzberichte 2026
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Januar |
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Nr. 9
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19.01.2026 13:29Uhr
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Feuer
Marsberg
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Brand in Industriebetrieb |
2074 |
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Alarmierungszeit 19.01.2026 um 13:29 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht Brand in Industriebetrieb: Feuer schnell unter Kontrolle
Marsberg: Am späten Mittag des 19.1.2026 kam es in Marsberg im Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ zu einem Brand in einem Industriebetrieb. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Das Feuer war in einer Absauganlage entstanden und breitete sich nicht weiter aus. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 13.30 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr Marsberg ein, ein bestätigter Brand in einem Industriebetrieb war gemeldet. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle eine große Zahl an Einsatzmitteln, die zum Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ nach Marsberg ausrückten. Dort hatte es in einer Absauganlage für Metallstaub angefangen zu brennen. Mitarbeiter hatten das Feuer bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandherd schnell ausmachen; allerdings war das Feuer nur schwer zugänglich. Mit Einreißhaken wurde über die Drehleiter die Anlage geöffnet, der Brand von außen zunächst über ein C-Rohr und dann über die Drehleiter unter Atemschutz bekämpft. Ein Innenangriff war nicht erforderlich.
Nach erfolgter Brandbekämpfung wurde die Absauganlage noch so lange herunter gekühlt, bis eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden konnte.
Nach knapp anderthalb Stunden konnte der Löschangriff zurückgebaut werden, die unter Atemschutz tätigen Einsatzkräfte durchliefen die notwendige Einsatzstellenhygiene.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz unter der Leitung von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny beendet. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz. Personen kamen nicht zu Schaden.
Seitens der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg, Westheim, Giershagen, Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und der Rathauswache aus sowie die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Auch aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK rückten ein Sonderfahrzeuge an.
Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist bei Alarmmeldungen „Brand in Industriebetrieb“ grundsätzlich vorgesehen, um im Bedarfsfall besondere Einsatzaufgaben, die neben der Brandbekämpfung anfallen, zeitnah einleiten zu können, etwa die Einsatzstellenhygiene oder die Bereitstellung und Förderung größerer Mengen Löschwasser über lange Wegstrecken.
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Nr. 5
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10.01.2026 23:21Uhr
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Feuer
Westheim
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Brand mit Menschenleben in Gefahr |
843 |
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Alarmierungszeit 10.01.2026 um 23:21 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht [Foto: Archivbild]
Brand in Obdachlosenunterkunft – Schlimmeres verhindert
Westheim: Ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft hat am späten Abend des 10.1.2026 mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg, des Rettungsdienstes, Polizei, Ordnungsamt und Kriminalpolizei auf den Plan gerufen. Zum Glück lief alles glimpflich ab – Dank des beherzten Eingreifens von Hausbewohnern, Ersthelfern und Feuerwehrleuten, die aus der Nähe zu Hilfe gerufen wurden.
Gegen 23.20 wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr in Westheim alarmiert. Bei Eintreffen brauchte die Feuerwehr aber nicht mehr tätig werden: Der Brand war gelöscht, Personen kamen nicht zu Schaden: In einem Zimmer der Obdachlosenunterkunft wurden durch einen Anwesenden auf dem Holzfußboden Gegenstände angezündet; durch Bewohner wurde der Qualm entdeckt, ebenso schlugen die Rauchmelder aus.
Die Einsatzstelle lag in der Nähe der Schützenhalle, wo eine Veranstaltung stattfand. Dort holten Bewohner Hilfe. Einsatzkräfte der Löschgruppe Westheim machten sich sofort auf den Weg. Dank dieses beherzten Vorgehens konnte der Brand schnell gelöscht werden, es handelte sich nur um ein kleines Feuer. Die Räumlichkeiten wurden gelüftet. Bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte waren weder Feuer noch Rauch auszumachen, so dass ein Großteil der alarmierten Einsatzkräfte die Anfahrt abbrechen konnten. Schlussendlich war der Einsatz nach wenigen Minuten beendet. Die Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zu dem Vorfall.
Im Einsatz waren die Einheiten aus Westheim, Oesdorf, Essentho, Meerhof, Marsberg und Giershagen sowie die Führungsuntersützung und die Fachgruppe Drohne. Der Rettungsdienst rückte aus Bad Wünnenberg und Marsberg an. Auch die First Responder aus Westheim waren alarmiert. Zudem kam das Ordnungsamt zur Einsatzstelle, da es sich um eine städtische Obdachlosenunterkunft handelte. Die Einsatzleitung lag beim stv. Leiter der Feuerwehr, Michael Hüwel.
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Einsatzberichte 2025
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Dezember |
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Nr. 140
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29.12.2025 13:57Uhr
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Hilfeleistung
Westheim
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Ölspur |
225 |
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Alarmierungszeit 29.12.2025 um 13:57 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Westheim
Einsatzbericht Alarmierung der Löschgruppe Westheim zu einer Ölspur, die sich über drei Straßen innerorts erstreckte. In Absprache mit dem Ordnungsamt wurde eine Spezialfirma mit der Beseitigung beauftragt.
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Nr. 132
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17.12.2025 21:09Uhr
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Feuer
Westheim
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Kleinbrand auf einer Terrasse |
448 |
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Alarmierungszeit 17.12.2025 um 21:09 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Westheim +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Zu einem Brandeinsatz wurde die Löschgruppe Westheim am Abend des 17.12.2025 alarmiert: Auf der Terrasse eines Wohngebäudes brannte ein Kunststoffeimer mit Asche, gelagertes Holz und Teraasendielen. Nachbarn hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit Feuerlöschern und Wasser den Brand weitestgehend gelöscht. Durch die Feuerwehr wurde die Terrasse mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, dabei mussten einige Dielen entfernt werden. Weitere Glutnester wurden abgelöscht. Nach einer knappen Dreiviertelstunde war der Einsatz unter der Leitung von Michael Hüwel beendet.
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November |
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Nr. 124
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28.11.2025 08:36Uhr
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Feuer
Westheim
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Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
774 |
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Alarmierungszeit 28.11.2025 um 08:36 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim
Einsatzbericht Alarmierung der Einheiten Westheim und Marsberg zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb in Westheim; ein Schadenfeuer wurde nicht festgestellt.
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Nr. 115
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17.11.2025 13:11Uhr
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Feuer
Westheim, B7, FR Scherfede
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Alarmierung zu PKW-Brand |
884 |
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Alarmierungszeit 17.11.2025 um 13:11 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim
Einsatzbericht Zu einem PKW-Brand wurden am 17.11.2025 die Einheiten aus Westheim und Marsberg alarmiert; gemeldet war ein brennender VW-Caddy auf der B7 in Richrung Scherfede.
Vor Ort war an dem betroffenen Fahrzeug kein offenes Feuer erkennbar; Kontrolle mit Wärmebildkamera ergab keine Gefahr, so dass ohne weitere Maßnahmen der Einsatz nach knapp 30 Minuten beendet werden konnte.
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Oktober |
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Nr. 107
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22.10.2025 13:26Uhr
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Feuer
Meerhof
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Großbrand an Wohngebäude: Drei Verletzte |
7060 |
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Alarmierungszeit 22.10.2025 um 13:26 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht
Großbrand in Meerhof – drei Verletzte
Meerhof: Ein Großbrand im Marsberger Ortsteil Meerhof hat am frühen Nachmittag des 22.10.2025 knapp 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gefordert: Im Anbau eines Mehrfamilienhauses brach ein Feuer aus, das auf das Wohngebäude überzugreifen drohte. Dies konnte verhindert werden. Drei Bewohner des Hauses wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 13.30 ging der erste Alarm bei den Feuerwehren aus Marsberg, Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim und Obermarsberg sowie der Rathauswache ein. Unklare Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude in Meerhof wurde gemeldet. Schnell war jedoch klar, dass es sich um ein größeres Feuer handelte: Im Anbau eines Mehrfamilienhauses, der als Garage und Lagerraum genutzt wurde, brach ein Brand aus und drohte auf das Wohngebäude überzugreifen. Insgesamt 16 Personen waren in dem Haus gemeldet.
Die Einsatzkräfte nahmen sofort einen massiven Löschangriff vor, um den Brand zu bekämpfen und eine Ausbreitung zu verhindern. Dies erfolgte über den Einsatz mehrerer Strahlrohre im Innen- und Außenangriff und über die Drehleiter. Ebenso mussten drei Hausbewohner versorgt werden: Für sie wurde der Rettungsdienst nachgefordert, diese kamen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Marsberg. Zuvor wurden sie von Einsatzkräften der Feuerwehr erstversorgt.
Ferner rückte auch das Team der Psycho-Sozialen Notfallversorgung aus; diese kümmern sich um die seelsorgerische Begleitung der betroffenen Bewohner.
Da sich früh ein personalintensiver Einsatz abzeichnete, wurden weitere Einheiten nachalarmiert, um die umfangreichen und aufwändigen Löscharbeiten zu unterstützen, da ein hoher Bedarf an Löschwasser und Atemschutzträgern erforderlich war: Daher rückten auch die Führungsunterstützung, die Fachgruppe Drohne, die Löschgruppen aus Leitmar, Erlinghausen, Giershagen und Heddinghausen aus. Auch aus Fürstenberg rückten ein ELW und die Drohnengruppe an. Auch Wasserwerk und Energieversorger waren erforderlich, aus das ZFR Enste rückte mit einem Sonderfahrzeug für Atemschutz an.
Das Deutsche Rote Kreuz aus Brilon stellte für die Feuerwehr zum Eigenschutz einen Krankentransportwagen bereit. Der Rettungsdienst rückte aus Büren, Borchen und Marsberg an.
Drei Einsatzabschnitte wurden gebildet, in denen die Einsatzkräfte nach Bedarf eingeteilt wurden und in denen die erforderlichen Maßnahmen abgearbeitet wurden: Der Brand wurde sowohl im Außen- wie im Innenangriff bekämpft. Neben der Brandbekämpfung war auch die Kontrolle des angrenzenden Wohngebäudes erforderlich: Hier stellte sich eine starke Verrauchung des Wohngebäudes heraus: Dieses wurde belüftet, ist aber trotzdem bis auf weiteres nicht bewohnbar: Das Ordnungsamt kümmert sich in solchen Fällen um die Unterkunft aller betroffenen Bewohner.
Zum Glück konnte das Wohngebäude gehalten werden, das Feuer griff nicht in die Wohnungen oder den Dachstuhl über. Der Einsatz von Wärmebildkameras und die Auswertung der Drohnenbilder erwies sich hier als äußerst effektiv.
Nach einer knappen Stunde war das Feuer unter Kontrolle, es schlossen sich umfangreiche Nachlösch- und Kontrollarbeiten an. Die eingesetzten Atemschutzträger absolvierten nach ihrem Einsatz die erforderliche Einsatzstellenhygiene. Nachrückende Einheiten fuhren zunächst den Breitstellungsraum an, von wo sie im Bedarfsfall an die Einsatzstelle geholt wurden.
Insgesamt waren 72 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, 18 Einsatzkräfte waren unter Atemschutz im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis in den frühen Abend; eine Brandsicherheitswache ist ab 19.30 Uhr wieder bis zum Morgen des Folgetags vor Ort. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Cyrill Stute. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
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August |
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Nr. 89
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29.08.2025 16:46Uhr
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Feuer
Oesdorf
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Flächenbrand auf wenigen Quadratmetern |
2066 |
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Alarmierungszeit 29.08.2025 um 16:46 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Fachgruppe Drohne +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Einheiten aus dem Brandschutzbezirk Nord sowie der Löschzug Marsberg und die Fachgruppe Drohne wurden am Nachmittag des 29.8.2025 unter dem Stichwort "Waldbrand ohne Ausbreitungsgefahr" nach Oesdorf alarmiert.
Vor Ort konnte ein kleiner Flächenbrand auf einem Stoppelfeld festgestellt werden; ein Landwirt konnte den Brand mit einem Grubber schnell bekämpfen, die Löschgruppe Oesdorf nahm Nachlöscharbeiten vor. Die übrigen alarmierten Einheiten brauchten nicht mehr eingreifen.
Eine knappe Stunde dauerte der Einsatz unter Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute.
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Juni |
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Nr. 66
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06.06.2025 19:02Uhr
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Hilfeleistung
Meerhof, A44, FR Kassel
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Auffahrunfall mit zwei LKW, zwei Verletzte |
4590 |
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Alarmierungszeit 06.06.2025 um 19:02 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Presse +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Auffahrunfall mit zwei LKW: Fahrer nicht schwer verletzt
Meerhof: Ein Unfall mit zwei LKW erforderte am frühen Abend des 6.6.2025 den Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg. Ein LKW war im Stauende auf einen anderen LKW aufgefahren. Der Unfall lief glimpflich ab, es gab nur zwei verletzte Personen. Allerdings bildete sich ein langer Rückstau.
Kurz nach 19.00 ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr und beim Rettungsdienst ein. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person unter LKW-Beteiligung.
Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt war, die Fahrer der beteiligten LKW waren bereits aus ihren Fahrzeugen hinaus und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Allerdings verlor ein LKW größere Mengen Kraftstoff, ebenso war Rauchentwicklung aus dem Motorblock festzustellen.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, versorgte die Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und nahm einen Löschangriff in Bereitstellung vor. Ferner wurden Rettungsgeräte in Stellung gebracht, um bei der Bergung der Fahrzeuge zu unterstützen: Schließlich war des Führerhaus des auffahrenden LKW mit dem Anhänger des anderen Fahrzeugs verkeilt. Der Rettungsdienst versorgte die beiden verletzten Fahrer; zum Glück waren sie nicht schwer verletzt.
Die Deichsel des Anhängers wurde durchtrennt und die Fahrzeuge für die Bergung vorbereitet. Dazu kam auch Gerät des Abrollbehälters AB-Rüst zum Einsatz, der vom ZFR in Meschede-Enste aus angerückt war. Für die Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert, für das Abschleppen waren ebenfalls Spezialfirmen vor Ort eingetroffen.
Knapp 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Marsberg aus den Einheiten Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim, Marsberg, Giershagen, Leitmar, der Fachgruppe Drohne und der Führungsunterstützung waren vor Ort; ebenso der Rettungsdienst aus Marsberg, Lichtenau, Wünnenberg und Büren. Zudem war der AB-Rüst vom Zentrum für Feuer-, Katastophenschutz und Rettungsdienst aus Meschede-Enste vor Ort; die Leitstelle Höxter hatte aufgrund eigener eingehender Notrufe Einheiten aus Warburg zur Einsatzstelle entsandt. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute aus Essentho.
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Mai |
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Nr. 63
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28.05.2025 23:15Uhr
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Hilfeleistung
Marsberg
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Personensuche als Amtshilfe: 11jähriges Kind vermisst |
6358 |
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Alarmierungszeit 28.05.2025 um 23:15 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Udorf +++ Löschgruppe Borntosten +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Kind vermisst: Feuerwehr unterstützt Polizei
Marsberg: Die Suche nach einem vermissten 11jährigen Mädchen hat in der Nacht zum Himmelfahrtstag über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr Marsberg auf den Plan gerufen. Das Kind war bereits seit dem späten Nachmittag vermisst – in der Nacht wurde aber dann der Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Schlussendlich ging die Sache gut aus: Das Kind war im Laufe der Nacht bei Verwandten in Kassel aufgefunden worden.
Die Suche des 11jährigen Mädchens war bereits am späten Nachmittag durch die Polizei eingeleitet worden. Das Mädchen hatte sich aus einer Klinik entfernt. Hubschrauber und Rettungshunde der Polizei waren alarmiert; der Einsatz des Hubschraubers musste wegen der schlechten Witterung mehrere Male abgebrochen werden.
Rettungshunde hatten dann die Spur des Kindes in einem Waldgebiet zwischen Marsberg und Westheim aufgenommen, dorthin wurde der Schwerpunkt der Suche gelegt.
Gegen 23.15, der Verbleib des Mädchens war nach wie vor ungeklärt, entschied sich die Einsatzleitung der Polizei im Rahmen der Amtshilfe die Feuerwehr hinzuziehen. Diese personalintensive Suche wurde als notwendig erachtet, schließlich wurde das Kind seit Stunden im Wald vermutet, bei unbeständiger Witterung und nicht angepasster Bekleidung.
Unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute wurde die Suche in dem Gebiet zwischen Marsberg und Westheim, nordwestlich der B7 vorbereitet. Dazu wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg alarmiert, die in insgesamt drei Löschzüge eingeteilt wurden, um die Suche koordiniert durchzuführen. Ebenso wurde die Fachgruppe Drohne sowie eine Drohneneinheit des THW Büren eingesetzt. Der Einsatz eines Suchhubschraubers der Polizei konnte nach Mitternacht doch noch erfolgen.
Gegen 1.15 erreichte die Einsatzkräfte die Mitteilung, dass das Kind bei Verwandten in Kassel angekommen sei. Die Einsatzkräfte konnten sodann die Suche einstellen und wieder einrücken.
Im Einsatz waren mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg, mit insgesamt 134 Einsatzkräften. Die Einheiten aus Marsberg und Westheim bildeten den ersten Suchzug, die Löschgruppen Giershagen, Leitmar, Canstein, Udorf und Borntosten den zweiten Suchzug. Die Löschgruppen Erlinghausen, Obermarsberg, Oesdorf, Bredelar und Beringhausen sollten einen dritten Suchzug bilden, der aber nicht mehr eingesetzt werden musste. Auch das DRK Brilon war bereits in die Suchmaßnahmen eingeplant.
Daneben war auch die Führungsunterstützung vor Ort, die vom Gerätehaus Marsberg aus die Maßnahmen koordinierten. Dort war auch die Einsatzleitung der Polizei sowie Betreuer des Mädchens anwesend.
Letztlich nahm dieser Einsatz ein gutes Ende; alle Einsatzkräfte nahmen mit Erleichterung die Nachricht auf, dass das Kind in der Nacht bei Verwandten eingetroffen war.
Seitens der Polizei gab es großen Dank und Anerkennung für die zügige und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
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Nr. 55
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05.05.2025 08:00Uhr
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Hilfeleistung
BAB 44
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Lkw kippt auf A44 um |
3547 |
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Alarmierungszeit 05.05.2025 um 08:00 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Führungsunterstützung
Einsatzbericht Am Montagmorgen gegen 08.00 Uhr wurden die Feuerwehren aus Meerhof, Oesdorf, Westheim, Essentho, Giershagen, Leitmar und Marsberg alarmiert. Auf der Autobahn 44 zwischen Lichtenau und Marsberg war aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Sattelzug umgekippt. Der Lkw war in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Wegen der ersten Meldungen, der Fahrer sei eingeklemmt, wurden neben den Feuerwehreinheiten aus Marsberg auch Fahrzeuge des Rettungsdienstes aus dem HSK sowie dem Kreis Paderborn alarmiert. Ebenso war ein Spezialfahrzeug vom Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen HSK auf dem Weg zur Autobahn.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Fahrer bereits selbst aus dem Lkw heraus gekommen. Nach erster Versorgung durch den Rettungsdienst wurde dieser schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr nahm zuerst auslaufende Betriebsstoffe auf und stellte den Brandschutz sicher. Da der Lkw quer über alle Fahrspuren lag, begann die Feuerwehr, den Auflieger teilweise zu entladen und ihn mit einer Seilwinde beiseite zu ziehen, um eine Fahrspur frei zu bekommen. Im Rückstau kam es zu einem medizinischen Notfall, welcher dann über die freie Spur abtransportiert werden konnte. Im Stau befand sich außerdem ein Lkw, welcher lebende Tiere transportierte; dieser konnte ebenfalls über die freie Spur seine Fahrt fortsetzen. Die Feuerwehr verteilte zudem Getränke an die Personen im Stau, der mehrere Stunden andauerte.
Nachdem das Bergeunternehmen an der Unfallstelle eintraf und mit der Bergung begann, konnte die Feuerwehr ihren Einsatz gegen 13.00Uhr beenden. Die Rund 40 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute im Einsatz. Die Autobahn blieb bis zum späten Nachmittag in Richtung Kassel voll gesperrt.
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April |
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Nr. 50
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13.04.2025 15:12Uhr
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Feuer
Essentho
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Brand einer Scheune |
3108 |
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Alarmierungszeit 13.04.2025 um 15:12 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf
Einsatzbericht Entstehungsbrand: Feuer an Scheune schnell gelöscht
Essentho: Am Sonntag wurde um 15.12Uhr die Feuerwehr Marsberg alarmiert. Im Ortsteil Essentho geriet der Giebel einer Scheune in Brand. Der Besitzer setzte einen Notruf ab und begann sofort mit ersten Löschmaßnahmen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr, begann diese direkt die Brandbekämpfung von Aussen. Zeitgleich wurde ein weiterer Löschangriff vorbereitet. Diesen übernahmen zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz, sie gingen in die Scheune und bekämpften den Enstehungsbrand von innen. Schnell konnte das Feuer gelöscht und kleinere Glutnester beseitigt werden.
Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz für die Einheiten aus Essentho, Meerhof, Oesdorf Westheim und Marsberg, unter der Leitung von Jörg Wlasny beendet. Zur Brandursache und Schadenshöhe gab es noch keine Erkenntnisse.
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Nr. 48
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09.04.2025 13:38Uhr
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Hilfeleistung
Scherfede, A44, FR Dortmund
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Verkehrsunfall: Auffahrunfall mit zwei LKW |
3457 |
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Alarmierungszeit 09.04.2025 um 13:38 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Westheim
Einsatzbericht Verkehrsunfall auf der Autobahn – tragischer Ausgang
Scherfede/ Warburg/ Westheim: Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 10.4.2025 auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in Fahrtrichtung Dortmund: Ein LKW fuhr an einem Stauende auf einen anderen, stehenden LKW auf. Dabei wurde der Fahrer des LKW in seinem Führerhaus eingeklemmt. Trotz der Maßnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst erlag er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die A44 war über mehrere Stunden gesperrt.
Zu dem Unfall wurden gegen 13.40 Uhr die Feuerwehren aus Warburg, Bonenburg und Scherfede/ Rimbeck alarmiert, seitens der Feuerwehr Marsberg die Löschgruppe Westheim. Der Rettungsdienst rückte aus Marsberg und Bad Wünnenberg an, ebenso der Rettungshubschrauber Christoph 7.
Weil für das betroffene Autobahnstück die Feuerwehr Warburg zuständig ist, rückten entsprechend die Warburger Einsatzkräfte vorrangig aus; das Meldebild erforderte aber zudem die Alarmierung der Löschgruppe Westheim.
Vor Ort wurden die Westheimer Kameraden gemeinsam mit den Einsatzkräften aus Warburg eingesetzt, den Fahrer aus dem völlig zerstörten Führerhaus zu bergen und die Einsatzstelle zu sichern. Bis in den frühen Abend dauerte der Einsatz, da die Polizei vor Ort die Ermittlungen zum Unfallhergang übernahm. Die Einsatzleitung lag bei Jürgen Rabbe, dem Leiter der Feuerwehr Warburg.
Aufgrund des Unfalls bildete sich auf der Autobahn ein langer Rückstau. Leider zeigten einige Verkehrsteilnehmer ein dieser Situation unangemessenes Verhalten, die die Anfahrt der Einsatzkräfte massiv störten; ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Warburg wurde auf der Anfahrt stark beschädigt, da die Rettungsgasse nicht von allen Verkehrsteilnehmern situationsgerecht hergestellt wurde. Die Feuerwehren möchten daher erneut darauf hinweisen, in Staus Autobahnen unerzüglich eine Rettungsgasse einzurichten (s.u.) und auf keinen Fall die eigenen Fahrzeuge zu verlassen.

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März |
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Nr. 38
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17.03.2025 21:30Uhr
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Feuer
Marsberg
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Brand in Produktionsmaschine |
4088 |
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Alarmierungszeit 17.03.2025 um 21:30 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Presse +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Feuer in Maschine: Mitarbeiter reagieren beherzt
Marsberg: Ein Feuer in einem Industriebetrieb hat am Abend des 17.3.2025 die Feuerwehr aus Marsberg auf den Plan gerufen. In einer Produktionsmaschine war es zu einem Brand gekommen. Das beherzte Eingreifen von Mitarbeitern verhinderte dabei schlimmeres. Verletzt wurde niemand.
Gegen 21.30 Uhr gab es Alarm für die Feuerwehr. Sie wurden in ein Industriegebiet in Marsberg gerufen. Ein Brand in einer Produktionsmaschine war gemeldet. Mitarbeiter im Betrieb reagierten umgehend und löschten den Brand mit einem Pulverlöscher.
Als die Feuerwehr eintraf, war die Produktionshalle des Betriebs verraucht, die Mitarbeiter hatten den Bereich bereits verlassen. Da das Feuer bereits durch das Personal vor Ort bekämpft worden war, nahm die Feuer nur noch Lüftungsmaßnahmen und Nachlöscharbeiten vor: Dazu wurde das Brandgut aus der Maschine geholt und außerhalb des Gebäudes abgelöscht. Zudem wurde der Bereich um die Maschine mit einer Wärmebildkamera kontrolliert; es wurde aber nichts Weiteres mehr festgestellt.
Die drei Mitarbeiter, die das Feuer bekämpft hatten, wurden vorsorglich dem Rettungsdienst und Notarzt übergeben und auf Rauchgasvergiftung untersucht. Da nichts festgestellt werden konnte, konnten diese vor Ort bleiben und mussten nicht ins Krankenhaus.
Eine knappe Stunde dauerte der Einsatz der knapp 70 Wehrleute unter Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute. Der insgesamt glimpfliche Ausgang dürfte dem beherzten und rechtzeitigen Eingriff der Mitarbeiter zu verdanken sein.
Seitens der Feuerwehr waren der Löschzug Marsberg, die Löschgruppe Westheim, die Fachgruppe Drohne sowie der kommunale Wasserförderzug, gestellt von den Einheiten Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein und Heddinghausen im Einsatz. Zur letztlichen Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.
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Februar |
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Nr. 23
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14.02.2025 21:20Uhr
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Feuer
Westheim
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Nachschau, Kontrolle durch Feuerwehr |
1351 |
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Januar |
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Nr. 8
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09.01.2025 15:05Uhr
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Hilfeleistung
Westheim, B7
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Herabstürzender Ast trifft PKW, keine Verletzten |
3228 |
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Alarmierungszeit 09.01.2025 um 15:05 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Westheim
Einsatzbericht Unwettereinsatz: Schwerer Ast trifft PKW
Westheim: Während die Feuerwehren aus dem Marsberger Süden noch an der Unfallstelle zwischen Bredelar und Giershagen beschäftigt waren, ergab sich ein weiterer Einsatz im Stadtgebiet.
Auf der B7 bei Westheim brach aufgrund der Schneemassen ein großer Ast eines Baumes. Dieser fiel auf ein vorbeifahrendes Auto und durchbrach die Windschutzscheibe. Der Fahrer des Fahrzeugs blieb glücklicherweise unverletzt. Die Löschgruppe Westheim betreute den Fahrer und sicherte die Einsatzstelle. Ferner wurde die Fahrbahn von kleineren Ästen gereinigt, die auf die Straße fielen. Neben den etwa 12 Einsatzkräften aus Westheim war auch der stv. Leiter der Feuerwehr Michael Hüwel vor Ort.
Den dritten witterungsbedingten Einsatz gab es am Abend in Padberg: In Fahrtrichtung Adorf blockierte auf der L716 ein Baum die Fahrbahn, dieser wurde durch die Löschgruppe Padberg beseitigt.
Im Stadtgebiet Marsberg blieb es bei diesen drei witterungsbedingten Einätzen, die beiden Unfälle in Bredelar und Westheim liefen zum Glück glimpflich ab.
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Einsatzberichte 2024
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Dezember |
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Nr. 96
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11.12.2024 09:21Uhr
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Hilfeleistung
Westheim, B7, FR Scherfede
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Alarmierung Verkehrsunfall über eCall |
3604 |
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Alarmierungszeit 11.12.2024 um 09:21 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht Zu einem Verkehrsunfall auf der B7 zwischen Westheim und Marsberg wurden am Vormittag des 12.12.2024 mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg und der Feuerwehr Warburg sowie des Rettungsdienstes alarmiert.
Der Notruf ging über das automatische Notrufsystem eCall bei der Leitstelle ein, eine Unfallstelle konnte aber nicht ausfindig gemacht werden.
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Oktober |
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Nr. 69
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25.10.2024 15:51Uhr
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Hilfeleistung
Westheim
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Tragehilfe; Unterstützung Rettungsdienst |
1714 |
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Alarmierungszeit 25.10.2024 um 15:51 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Westheim
Einsatzbericht Zustand nach Fahrraudsturz: Unterstützung des Rettungsdienstes bei Rettung und Versorgung eines gestürzten und verletzten Radfahrers.
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Nr. 64
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12.10.2024 18:07Uhr
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Hilfeleistung
Westheim
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Zahlreiche Hühner ausgesetzt |
5750 |
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Alarmierungszeit 12.10.2024 um 18:07 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Vermutlich kranke Hühner ausgesetzt: Feuerwehr im Einsatz, Polizei ermittelt
Westheim: Eine große Anzahl ausgesetzter, vermutlich kranker Hühner sorgte am frühen Abend des 12.10.2024 für einen Einsatz der Löschgruppen Westheim und Oesdorf. Gegen 18.00 wurde die Feuerwehr alarmiert, die Polizei und andere Helfer waren bereits vorher vor Ort.
In einem Waldstück zwischen Oesdorf und Westheim waren Hühner ausgesetzt worden, ein Teil davon bereits tot. Die Feuerwehr wurde am frühen Abend hinzugezogen, um die noch lebenden Tiere einzufangen. Problematisch war der Umstand, dass die Tiere möglicherweise erkrankt ausgesetzt worden waren und vor Ort keine Möglichkeit bestand, dies zu überprüfen.
Die frei laufenden Tiere wurden durch Einsatzkräfte in ein provisorisches Gatter gelockt, anschließend zum Wegtransport auf einen großen Anhänger verladen. Dank des Einsatzes von Wärmebildkameras konnten die Tiere trotz Dämmerung gut aufgespürt werden.
Durch die Einsatzleitung wurde in Rücksprache mit Fachberatern und zuständigen Behörden besprochen, wie mit den lebenden Tieren umzugehen sei. In Absprache mit der Veterinärbehörde des Hochsauerlandkreises konnte die Unterbringung der noch lebenden Tiere bis zum folgenden Sonntagvormittag geregelt werden, ehe die zuständigen Behörden dann über das weitere Vorgehen entschieden. Auch die bereits toten Tiere wurden der Weisung der Behörden gemäß in Mullsäcke verpackt und gekühlt gelagert, um sie für mögliche Folgeuntersuchungen nutzen zu können. Auch die Reinigung der benutzten Geräte und Ausrüstungsgegenstände wird in Absprache mit den Behörden vorgenommen.
Etwa 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, ebenso die Polizei und Mitarbeiter der Stadt Marsberg. Auch Personal einer naheliegenden Vogelausgewöhnungsstation waren an dem Einsatz beteiligt, die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr, Cyrill Stute.
Die Polizei hat wegen dieses Vorfalls die Ermittlungen aufgenommen, am Folgetag übernahm die Veterinärbehörde des Hochsauerlandkreises die weiteren notwendigen Maßnahmen.
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August |
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Nr. 50
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12.08.2024 16:49Uhr
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Feuer
Giershagen
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Brand in Industriebetrieb |
7073 |
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Alarmierungszeit 12.08.2024 um 16:49 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Udorf +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Löschgruppe Borntosten +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Presse +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Brand in Industriebetrieb – erneut größerer Einsatz für Marsberger Wehren
Giershagen: Ein Brand in einem Industriebetrieb hat am 12.8.2024 zu einen zweiten Großeinsatz für die Feuerwehr Marsberg an einem Tag gesorgt. Über 100 Einsatzkräfte aus Marsberger Einheiten, dem Rettungsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und Sonderfahrzeugen des Hochsauerlandkreises waren knapp drei Stunden im Einsatz. Am frühen Morgen war bereits ein LKW-Brand auf der A44 abzuarbeiten gewesen (hier klicken).
Gegen 17.00 wurden zuerst die Löschgruppen aus Leitmar und Giershagen zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb alarmiert; kurz danach kam über die Leitstelle die Rückmeldung eines bestätigten Brandereignisses. Daraufhin wurde eine Erhöhung des Alarmstichwortes veranlasst und weitere Einheiten hinzugezogen.
Tatsächlich war es in einem Traforaum des Betriebs zu einem Brandereignis gekommen; der Bereich, der sich über zwei Etagen erstreckte, war komplett verraucht. Ebenso hatte die CO2-Löschanlage bestimmungsgerecht ausgelöst. Durch Werkspersonal wurden die ersteintreffenden Einsatzkräfte vor Ort eingewiesen. Selbiges hatte auch der Leitstelle das tatsächliche Brandereignis gemeldet.
Durch die Einsatzleitung wurde ein Löschangriff in Auftrag gegeben und Trupps unter Atemschutz in die betroffenen Räumlichkeiten geschickt. Diese kontrollierten den verrauchten Bereich mit Wärmebildkameras auf Brandherde.
Für die nachrückenden Kräfte wurde ein Bereitstellungsrum eingerichtet, ebenso wurde eine Belüftung des Traforaums vorbereitet. Da die CO2-Löschanlage ausgelöst hatte, erfolgte die Alarmierung der Messkomponente des Messzugs HSK aus Bredelar-Beringhausen.
Letztlich konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr kein offenes Feuer festgestellt werden, eigene Maßnahmen zur Beandbekämpfung waren nicht mehr erforderlich.
Nach einer umfangreichen Belüftung und erfolgter Messung auf Atemgifte, die ohne Feststellung blieb, konnte die Einsatzstelle dem Betreiber wieder übergeben werden.
Insgesamt vier Trupps waren unter Atemschutz im vorgegangen, die nach erfolgtem Einsatz gemäß des Hygienekonzepts dekontaminiert wurden.
Nach knapp drei Stunden konnten die letzten der ca. 120 Einsatzkräfte wieder einrücken. Geleitet wurde der Einsatz vom stv. Leiter der Feuerwehr Michael Hüwel. Seitens des Feuerwehr Marsberg waren die Löschgruppen aus Giershagen, Leitmar, Borntosten, Heddinghausen, Canstein, Udorf, Obermarsberg, Bredelar, Beringhausen und Essentho sowie der Löschzug Marsberg und die Führungsunterstützung vor Ort, ebenso der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz, Polizei und zwei Sonderfahrzeuge des Zentrums für Feuerschutz und Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises.
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