Feuerwehr Marsberg

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Marsberg

 

Verkehrsunfall: Vier Verletzte

Hilfeleistung 4klemm: Verkehrs-/Betriebsunfall mit mehr als 3 eingeklemmten Personen; Einsenbahnunf.
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Einsatzort Details

Heddinghausen, Kreuzung
Datum 05.03.2024
Alarmierungszeit 13:44 Uhr
Einsatzende 18:00 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 16 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Einsatzführer FF Marsberg
Einsatzleiter Cyrill Stute, L.d.F.
Mannschaftsstärke ca. 100
eingesetzte Kräfte

Löschzug Marsberg
Löschgruppe Westheim
Löschgruppe Giershagen
Löschgruppe Essentho
Löschgruppe Leitmar
Löschgruppe Canstein
Löschgruppe Heddinghausen
Fachgruppe Drohne
    Führungsunterstützung
      Wehrleitung
        Rathauswache
        Fahrzeugaufgebot   Florian Marsberg 01 ELW1 01  Florian Marsberg 01 HLF20 01  Florian Marsberg 01 RW 01  Florian Marsberg 03 TSF 01  Florian Marsberg 04 HLF10 01  Florian Marsberg 04 MTF 01  Florian Marsberg 05 TSF 01  Florian Marsberg 05 TLF3000 01  Florian Marsberg 11 TSF-W 01  Florian Marsberg 12 TSF-W 01  Florian Marsberg 14 LF20KatS 01  Florian Marsberg 00 MTF 01
        Hilfeleistung

        Einsatzbericht

        Schwerer Verkehrsunfall: Vier Verletzte - MANV-Stichwort ausgelöst.

        Heddinghausen: Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen ereignete sich am frühen Nachmittag auf der Kreuzung „Gut Forst“ nahe Heddinghausen: Zwei PKW stießen im Kreuzungsbereich zusammen und gerieten dann in den Straßengraben. Ein Großeinsatz für die Feuerwehr war die Folge.

        Der Unfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr zwischen Leitmar und Canstein. Ersthelfer setzten der Notruf ab und leisteten Hilfe vor Ort. Zwei PKW waren zusammengestoßen und in den Straßengraben gerutscht, in jedem Fahrzeug befanden sich zwei Insassen.

        Die Leitstelle löste Einsatzalarm für die Löschgruppen aus Heddinghausen, Canstein, Leitmar, Giershagen und Essentho sowie für die Rathauswache, den Löschzug Marsberg und die Führungsunterstützung aus. Ebenso wurde die Fachgruppe Drohne, der Abrollbehälter „Rüst“ aus dem ZFR Meschede-Enste alarmiert, wie es bei größeren Verkehrsunfällen üblich ist. Ebenso im Einsatz waren die Feuerwehren aus Diemelsee-Adorf und -Vasbeck.

        Da bei vier verletzten Personen bereits die unterste Stufe eines „Massenanfalls von Verletzten“ ausgelöst wird, wurden neben dem Rettungsdienst aus Marsberg, Adorf und Bad Arolsen auch der organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt, ein zusätzlicher Einsatzleitwagen sowie Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert.

        Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits zwei Insassen selbständig ihr Fahrzeug verlassen können; die Insassen des anderen Unfallfahrzeugs befanden sich noch in ihrem Auto, waren jedoch nicht eingeklemmt und befanden sich bereits in rettungsdienstlicher Versorgung.

        Seitens der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gesichert, die Unfallfahrzeuge stabilisiert und der Rettungsdienst unterstützt. Eine technische Rettung wurde vorbereitet, allerdings kam hydraulisches Rettungsgerät nicht mehr zum Einsatz.

        Die zum Teil schwer verletzten Personen kamen in umliegende Krankenhäuser in Bad Arolsen, Korbach, Marsberg und Brilon. Zwei Rettungshubschrauber mussten aufgrund der Witterung ihren Anflug abbrechen.

        Nach erfolgter Rettung begann die Polizei mit Ermittlungen zur Unfallursache, weshalb der Kreuzungsbereich mehrere Stunden gesperrt war.

        Seitens der Feuerwehr waren insgesamt 99 Einsatzkräfte unter der Leitung des Leiters der Feuerwehr, Cyrill Stute, im Einsatz: Diese kamen aus den Einheiten Heddinghausen, Leitmar, Canstein, Giershagen, Essentho, Marsberg, Westheim, der Rathauswache sowie aus dem ZFR in Enste; sowie von hessischer Seite aus Diemelsee-Vasbeck und Adorf.

        In der Pressemitteilung vom Folgetag konkretisierte die ermittelnde Kreispolizeibehörde, dass eine Person lebensgefährlich und die anderen drei Personen schwer verletzt wurden (Hier klicken: Pressebericht Polizei HSK)

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder