Schwelbrand in einer Zwischendecke
Feuer 3: Brand in Wohnhaus bis einschließlich 2. OG ohne Menschenleben in Gefahr
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Feuer in Werkstatt: Brand in Zwischendecke fordert die Feuerwehr
Westheim: Ein Brand auf einem Firmengelände hat am Abend des 9.2.2026 mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg gefordert. In einer Werkstatthalle kam es zu einem Schwelbrand in einer Zwischendecke. Der Brand wurde zum Glück schnell bemerkt, so dass die Feuerwehr zeitnah vor Ort war. Bis in die frühe Nacht waren die Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Der Alarm ging gegen 20.50 bei der Feuerwehr ein, die Einsatzstelle befand sich in Westheim auf einem Firmengelände. Die Eigentümer hatten Rauchentwicklung bemerkt. Die Feuerwehr brachte die Drehleiter in Stellung und bereitete einen Löschangriff unter Atemschutz vor. Die genaue Erkundung ergab, dass es sich um einem Schwelbrand in der Zwischendecke eines Werkstattgebäudes handelte. Dank des Einsatzes der Drohne konnte die genaue Brandstelle schnell lokalisiert werden.
Das betroffene Gebäude ist in zwei Werkstatthallen eingeteilt, dazwischen befindet sich ein kleiner Zwischenraum, darin lokalisierten die Wehrleute die Brandstelle. Die Hallen waren durch Brandschutzwände voneinander getrennt, die denn auch eine Ausbreitung des Feuers verhinderten: Der Schwelbrand blieb in der Zwischendecke des schmalen Zwischenraums.
Dennoch gestaltete sich der Einsatz als schwierig: Zuerst musste unter Atemschutz die Zwischendecke entfernt werden, um den Brand zu erreichen und ablöschen zu können. Anschließend musste durch Feuerwehrleute über die Drehleiter die Dachhaut geöffnet werden. Jetzt war die Brandstelle komplett zugänglich und konnte vollständig kontrolliert werden.
Nach etwa zwei Stunden konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden, so dass die Feuerwehr den Löschangriff wieder zurückbauen konnte. Die sechs Einsatzkräfte, die unter Atemschutz vorgingen, durchliefen die notwendige Einsatzstellenhygiene. Knapp 50 Einsatzkräfte aus Westheim, Oesdorf, Essentho, Meerhof und Marsberg sowie der Fachgruppe Drohne waren unter der Leitung des stv. Wehrleiters Michael Hüwel vor Ort. Aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen rückte ein Sonderfahrzeug für den Tausch von Atemschutzgeräten und Einsatzkleidung an, ebenso der Energieversorger.
Die genaue Brandursache wird wie üblich Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sein.

