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Einsatzberichte 2026
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Januar |
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Nr. 12
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23.01.2026 01:54Uhr
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Hilfeleistung
Meerhof, A44, zwischen AS Lichtenau und Marsberg
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Verkehrsunfälle mit LKW, drei Tote |
3933 |
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Alarmierungszeit 23.01.2026 um 01:54 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Atemschutzwerkstatt +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Massenkarambolage auf A44: Drei Tote, viele Verletzte
Meerhof/ Scherfede: Eine Massenkarambolage auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beiden Fahrtrichtungen forderte in der Nacht zum 23.1.2026 drei Tote und viele Verletzte. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen waren vor Ort. Der Einsatz zog sich über Stunden, die Autobahn blieb bis in den späten Nachmittag gesperrt.
Vermutliches Blitzeis war die Ursache für die Massenkarambolage, die sich auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau ereignete. Gegen 1.30 Uhr in der Nacht passierte das Unglück, zwei LKW fuhren aufeinander auf, beide Fahrzeuge gerieten in Brand. Dem folgten weitere Unfälle, andere LKW stürzten um oder überschlugen sich. Ein ausgedehntes Trümmerfeld war die Folge. 18 Unfälle waren insgesamt zu verzeichnen.
Gegen 1.45 wurden zuerst Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Warburg auf die A44 in Richtung Kassel geschickt, auf dieser Richtung war der LKW in Brand geraten. Gegen 2.15 wurden dann Einheiten der Feuerwehr Marsberg auf die A44 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert.
Die spiegelglatte Fahrbahn, sowohl auf der Autobahn als auch auf den Zufahrtswegen über Essentho, Meerhof und Oesdorf, erschwerte die Anfahrt. Zeitweise war es auch für die Rettungskräfte extrem schwierig, bis zu den Unfallstellen vorzudringen.
Die genaue Erkundung der Einsatzstelle gestaltete sich als schwierig aufgrund der Fülle an Unfällen und beteiligten Fahrzeugen. Bilder der Fachgruppe Drohne lieferten hier wertvolle Hilfe.
Von Marsberger Seite wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet, nahe der Auffahrt zur A44. Dort warteten die Rettungskräfte auf ihren Einsatz, neben der Feuerwehr auch Rettungsdienste aus der gesamten Umgebung, als Hilfsorganisationen rückten das Deutsche Rote Kreuz aus Brilon und Warburg sowie die Johanniter Unfallhilfe aus dem Kreis Paderborn (Altenbeken) an. Streudienste rückten an, um die spiegelglatte Fahrbahn zu streuen.
Schon früh war klar, dass es die Rettungskräfte mit insgesamt drei Todesopfern zu tun bekamen; allerdings mit keinen weiteren eingeklemmte oder eingeschlossenen Personen.
Für Feuerwehr und Rettungsdienst hatte die Sicherung der Einsatzstelle, Brandbekämpfung und die Versorgung der Verletzten oberste Priorität. Zur Brandbekämpfung wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet, mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Die Verletzten wurden durch den organisatorischen Leiter Rettungsdienst und den leitenden Notarzt des Kreises Höxter gesichtet und dann auf geeignete Krankenhäuser verteilt. Insgesamt 18 Personen wurden bei den Unfällen verletzt.
Auch um die Menschen, die auf der Autobahn in den Stau geraten waren und nicht weiter konnten, musste sich gekümmert werden: Dazu errichteten die Hilfsorganisationen Wärmezelte auf den Fahrbahnen, heiße Getränke und warmes Essen wurde zubereitet: Insgesamt 720 Mahlzeiten wurden zubereitet und an Einsatzkräfte und betroffene Menschen ausgeteilt.
Am frühen Morgen rückten die ersten Einsatzkräfte wieder ab, einige wurden aber im weiteren Einsatzverlauf wieder hinzugezogen, um die anfallenden weiteren Maßnahmen abzuarbeiten. Mehrere Abschnitte wurden gebildet – Gefahrenabwehr, Umweltschutz, Logistik, Versorgung und medizinische Rettung – um die anfallenden umfangreichen Arbeiten bewältigen zu können.
Die drei Verstorbenen mussten schließlich mit hydraulischem Rettungsgerät aus den Unfallwracks geborgen werden. Bei der Bergung der verunglückten Fahrzeuge unterstützte die Feuerwehr ebenfalls.
Seitens der Feuerwehr Marsberg waren die Einheiten aus Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim, Giershagen, Marsberg und Leitmar im Einsatz, ebenso die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Aus dem ZFR Meschede rückte ein Sonderfahrzeug für umfangreiche technische Rettung an. Auch das Team der Psycho-Sozialen-Notfallversorgung wurde nachgefordert. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Über 14 Stunden bis zum späten Nachmittag des 23.1.2026 zog sich der Einsatz hin.
Geleitet wurde der Einsatz vom stv. Wehrleiter Michael Hüwel und Wehrleiter Cyrill Stute. Während des Vormittags rückte das Verkehrs-Unfall-Team der Polizei Bielefeld an, um Ermittlungen zum Unfallhergang aufzunehmen.
Ebenso wurden im Laufe des Einsatzes die untere Wasserbehörde hinzugezogen, die Straßenmeisterei rückte mit Streufahrzeugen und Sonderfahrzeugen an, um die Fahrbahn zu reinigen. Auch kommunale Streudienste waren auf den Zuwegen zur Autobahn im Einsatz, Spezialfirmen mit Kränen und Baggern unterstützten bei der Bergung der Unfallfahrzeuge.
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Nr. 9
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19.01.2026 13:29Uhr
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Feuer
Marsberg
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Brand in Industriebetrieb |
2359 |
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Alarmierungszeit 19.01.2026 um 13:29 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht Brand in Industriebetrieb: Feuer schnell unter Kontrolle
Marsberg: Am späten Mittag des 19.1.2026 kam es in Marsberg im Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ zu einem Brand in einem Industriebetrieb. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekam den Brand schnell unter Kontrolle. Das Feuer war in einer Absauganlage entstanden und breitete sich nicht weiter aus. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 13.30 Uhr ging der Einsatzalarm bei der Feuerwehr Marsberg ein, ein bestätigter Brand in einem Industriebetrieb war gemeldet. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle eine große Zahl an Einsatzmitteln, die zum Industriegebiet „Unterm Ohmberg“ nach Marsberg ausrückten. Dort hatte es in einer Absauganlage für Metallstaub angefangen zu brennen. Mitarbeiter hatten das Feuer bemerkt und umgehend den Notruf abgesetzt.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brandherd schnell ausmachen; allerdings war das Feuer nur schwer zugänglich. Mit Einreißhaken wurde über die Drehleiter die Anlage geöffnet, der Brand von außen zunächst über ein C-Rohr und dann über die Drehleiter unter Atemschutz bekämpft. Ein Innenangriff war nicht erforderlich.
Nach erfolgter Brandbekämpfung wurde die Absauganlage noch so lange herunter gekühlt, bis eine Wiederentzündung ausgeschlossen werden konnte.
Nach knapp anderthalb Stunden konnte der Löschangriff zurückgebaut werden, die unter Atemschutz tätigen Einsatzkräfte durchliefen die notwendige Einsatzstellenhygiene.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz unter der Leitung von Marsbergs Löschzugführer Jörg Wlasny beendet. Im Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Deutschem Roten Kreuz. Personen kamen nicht zu Schaden.
Seitens der Feuerwehr rückten die Einsatzkräfte aus Marsberg, Obermarsberg, Westheim, Giershagen, Essentho, Erlinghausen, Leitmar, Canstein, Heddinghausen und der Rathauswache aus sowie die Fachgruppe Drohne und die Führungsunterstützung. Auch aus dem Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des HSK rückten ein Sonderfahrzeuge an.
Die hohe Anzahl an Einsatzkräften ist bei Alarmmeldungen „Brand in Industriebetrieb“ grundsätzlich vorgesehen, um im Bedarfsfall besondere Einsatzaufgaben, die neben der Brandbekämpfung anfallen, zeitnah einleiten zu können, etwa die Einsatzstellenhygiene oder die Bereitstellung und Förderung größerer Mengen Löschwasser über lange Wegstrecken.
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Nr. 5
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10.01.2026 23:21Uhr
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Feuer
Westheim
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Brand mit Menschenleben in Gefahr |
916 |
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Alarmierungszeit 10.01.2026 um 23:21 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht [Foto: Archivbild]
Brand in Obdachlosenunterkunft – Schlimmeres verhindert
Westheim: Ein Brand in einer Obdachlosenunterkunft hat am späten Abend des 10.1.2026 mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg, des Rettungsdienstes, Polizei, Ordnungsamt und Kriminalpolizei auf den Plan gerufen. Zum Glück lief alles glimpflich ab – Dank des beherzten Eingreifens von Hausbewohnern, Ersthelfern und Feuerwehrleuten, die aus der Nähe zu Hilfe gerufen wurden.
Gegen 23.20 wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr in Westheim alarmiert. Bei Eintreffen brauchte die Feuerwehr aber nicht mehr tätig werden: Der Brand war gelöscht, Personen kamen nicht zu Schaden: In einem Zimmer der Obdachlosenunterkunft wurden durch einen Anwesenden auf dem Holzfußboden Gegenstände angezündet; durch Bewohner wurde der Qualm entdeckt, ebenso schlugen die Rauchmelder aus.
Die Einsatzstelle lag in der Nähe der Schützenhalle, wo eine Veranstaltung stattfand. Dort holten Bewohner Hilfe. Einsatzkräfte der Löschgruppe Westheim machten sich sofort auf den Weg. Dank dieses beherzten Vorgehens konnte der Brand schnell gelöscht werden, es handelte sich nur um ein kleines Feuer. Die Räumlichkeiten wurden gelüftet. Bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte waren weder Feuer noch Rauch auszumachen, so dass ein Großteil der alarmierten Einsatzkräfte die Anfahrt abbrechen konnten. Schlussendlich war der Einsatz nach wenigen Minuten beendet. Die Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zu dem Vorfall.
Im Einsatz waren die Einheiten aus Westheim, Oesdorf, Essentho, Meerhof, Marsberg und Giershagen sowie die Führungsuntersützung und die Fachgruppe Drohne. Der Rettungsdienst rückte aus Bad Wünnenberg und Marsberg an. Auch die First Responder aus Westheim waren alarmiert. Zudem kam das Ordnungsamt zur Einsatzstelle, da es sich um eine städtische Obdachlosenunterkunft handelte. Die Einsatzleitung lag beim stv. Leiter der Feuerwehr, Michael Hüwel.
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Nr. 2
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02.01.2026 09:15Uhr
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Feuer
Marsberg
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Auslösung Brandmeldeanlage bei Wartungsarbeiten |
614 |
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Alarmierungszeit 02.01.2026 um 09:15 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Essentho +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Ausgelöste Brandmeldeanlage bei Wartungsarbeiten, kein Schadenfeuer, so dass die Feuerwehr schnell abrücken konnte. Widrige Straßenbedingungen aufgrund von Schneeglätte erschwerten die Anfahrt.
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Einsatzberichte 2025
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Dezember |
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Nr. 136
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26.12.2025 00:07Uhr
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Hilfeleistung
Meerhof, A44, FR Kassel
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Verkehrsunfall, drei Verletzte |
3769 |
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Alarmierungszeit 26.12.2025 um 00:07 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Verkehrsunfall auf der Autobahn: Drei verletzte Insassen
Meerhof: In der Nacht zum zweiten Weihnachtstag ereignete sich ein schwerer Unfall auf der A44 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg. Drei Personen wurden dabei verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.
Kurz nach Mitternacht am 26.12.2025 wurden die Löschgruppen Meerhof, Essentho und Oesdorf sowie der Löschzug Marsberg und der Rettungsdienst alarmiert. Gemeldet war zunächst ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen: Mehrere Notrufe gingen über Apple Watches bei den Leitstellen Paderborn und Meschede-Enste ein, die einen Verkehrsunfall auf der A44 nahe des Parkplatzes Blankenrode auswiesen.
Aus ungeklärter Ursache kam es auf der Autobahn zu einem Alleinunfall eines PKW vom Typ Landrover, zwei Insassen konnten das Fahrzeug selbständig verlassen, eine dritte Person wurde von Ersthelfern aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreit.
Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gesichert, das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Strecke von 150m. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahm die Feuerwehr die Erstversorgung der drei verletzten Personen: Sie kamen anschließend alle ins Krankenhaus nach Marsberg.
Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, ein Abschleppunternehm übernahm das Fahrzeug und brachte es weg.
Im Einsatz wären die Einheiten aus Essentho, Meerhof, Oesdorf und Marsberg, der Rettungsdienst rückte aus Marsberg, Borchen und Bad Wünnenberg an. Einsatzleiter war der Leiter der Feuerwehr Marsberg, Cyrill Stute.
Dieser Einsatz war nicht der einzige für die Feuerwehr Marsberg über die Feiertage: An Heilig Abend rückte die Löschgruppe Meerhof gegen 20.45 zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage aus, der Löschzug Marsberg gegen 22:30 zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst. Am Nachmittag des 2. Weihnachtstags rückten die Löschgruppen aus Leitmar und Giershagen zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in Giershagen aus.
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November |
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Nr. 122
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26.11.2025 13:47Uhr
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Hilfeleistung
Marsberg
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Gerätehaus Marsberg besetzt wegen Stromausfalls |
831 |
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Alarmierungszeit 26.11.2025 um 13:47 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Stromausfall in Teilen Marsbergs: Feuerwehr geht in Bereitschaft
Marsberg/ Bredelar/ Beringhausen/ Giershagen: Ein Stromausfall in den Marsberger Ortsteilen Bredelar, Beringhausen und Giershagen ereignete sich in den Mittagsstunden des 26.11.2025. Zwischen 13 und 14 Uhr waren die drei Ortschaften ohne Strom. Da in diesen Dörfern zusammen mehr als 3000 Einwohner leben, wurde seitens der Wehrleitung der Feuerwehr Marsberg entschieden, vorsorglich die Führungsunterstützung zu alarmieren und das Gerätehaus Marsberg zu besetzen. Dies ist als Vorsichtsmaßnahme vorgesehen, damit bei einem länger anhaltenden Stromausfall weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung schnell eingeleitet werden können.
Letztlich war der Stromausfall nach einer knappen Stunde behoben, so dass der Einsatz schnell beendet war. Durch die Feuerwehr mussten keine besonderen Maßnahmen ergriffen werden, kritische Infrastruktur war nicht betroffen. Etwa 15 Einsatzkräfte aus der Führungsunterstützung und den Einheiten Giershagen und Essentho waren im Einsatz.
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Oktober |
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Nr. 108
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23.10.2025 08:39Uhr
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Feuer
Meerhof
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Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
996 |
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Alarmierungszeit 23.10.2025 um 08:39 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf
Einsatzbericht Am Vormittag des 23.10.2025 wurden die Löschgruppen aus Essentho, Meerhof und Oesdorf zu einem BMA-Alarm alarmiert. Es konnte vor Ort nichts festgestellt werden.
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Nr. 107
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22.10.2025 13:26Uhr
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Feuer
Meerhof
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Großbrand an Wohngebäude: Drei Verletzte |
7095 |
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Alarmierungszeit 22.10.2025 um 13:26 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht
Großbrand in Meerhof – drei Verletzte
Meerhof: Ein Großbrand im Marsberger Ortsteil Meerhof hat am frühen Nachmittag des 22.10.2025 knapp 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gefordert: Im Anbau eines Mehrfamilienhauses brach ein Feuer aus, das auf das Wohngebäude überzugreifen drohte. Dies konnte verhindert werden. Drei Bewohner des Hauses wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 13.30 ging der erste Alarm bei den Feuerwehren aus Marsberg, Meerhof, Essentho, Oesdorf, Westheim und Obermarsberg sowie der Rathauswache ein. Unklare Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude in Meerhof wurde gemeldet. Schnell war jedoch klar, dass es sich um ein größeres Feuer handelte: Im Anbau eines Mehrfamilienhauses, der als Garage und Lagerraum genutzt wurde, brach ein Brand aus und drohte auf das Wohngebäude überzugreifen. Insgesamt 16 Personen waren in dem Haus gemeldet.
Die Einsatzkräfte nahmen sofort einen massiven Löschangriff vor, um den Brand zu bekämpfen und eine Ausbreitung zu verhindern. Dies erfolgte über den Einsatz mehrerer Strahlrohre im Innen- und Außenangriff und über die Drehleiter. Ebenso mussten drei Hausbewohner versorgt werden: Für sie wurde der Rettungsdienst nachgefordert, diese kamen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Marsberg. Zuvor wurden sie von Einsatzkräften der Feuerwehr erstversorgt.
Ferner rückte auch das Team der Psycho-Sozialen Notfallversorgung aus; diese kümmern sich um die seelsorgerische Begleitung der betroffenen Bewohner.
Da sich früh ein personalintensiver Einsatz abzeichnete, wurden weitere Einheiten nachalarmiert, um die umfangreichen und aufwändigen Löscharbeiten zu unterstützen, da ein hoher Bedarf an Löschwasser und Atemschutzträgern erforderlich war: Daher rückten auch die Führungsunterstützung, die Fachgruppe Drohne, die Löschgruppen aus Leitmar, Erlinghausen, Giershagen und Heddinghausen aus. Auch aus Fürstenberg rückten ein ELW und die Drohnengruppe an. Auch Wasserwerk und Energieversorger waren erforderlich, aus das ZFR Enste rückte mit einem Sonderfahrzeug für Atemschutz an.
Das Deutsche Rote Kreuz aus Brilon stellte für die Feuerwehr zum Eigenschutz einen Krankentransportwagen bereit. Der Rettungsdienst rückte aus Büren, Borchen und Marsberg an.
Drei Einsatzabschnitte wurden gebildet, in denen die Einsatzkräfte nach Bedarf eingeteilt wurden und in denen die erforderlichen Maßnahmen abgearbeitet wurden: Der Brand wurde sowohl im Außen- wie im Innenangriff bekämpft. Neben der Brandbekämpfung war auch die Kontrolle des angrenzenden Wohngebäudes erforderlich: Hier stellte sich eine starke Verrauchung des Wohngebäudes heraus: Dieses wurde belüftet, ist aber trotzdem bis auf weiteres nicht bewohnbar: Das Ordnungsamt kümmert sich in solchen Fällen um die Unterkunft aller betroffenen Bewohner.
Zum Glück konnte das Wohngebäude gehalten werden, das Feuer griff nicht in die Wohnungen oder den Dachstuhl über. Der Einsatz von Wärmebildkameras und die Auswertung der Drohnenbilder erwies sich hier als äußerst effektiv.
Nach einer knappen Stunde war das Feuer unter Kontrolle, es schlossen sich umfangreiche Nachlösch- und Kontrollarbeiten an. Die eingesetzten Atemschutzträger absolvierten nach ihrem Einsatz die erforderliche Einsatzstellenhygiene. Nachrückende Einheiten fuhren zunächst den Breitstellungsraum an, von wo sie im Bedarfsfall an die Einsatzstelle geholt wurden.
Insgesamt waren 72 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, 18 Einsatzkräfte waren unter Atemschutz im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis in den frühen Abend; eine Brandsicherheitswache ist ab 19.30 Uhr wieder bis zum Morgen des Folgetags vor Ort. Die Einsatzleitung lag beim Leiter der Feuerwehr Cyrill Stute. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
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Nr. 103
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12.10.2025 06:03Uhr
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Feuer
Essentho
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Brand einer Gartenhütte |
4746 |
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Alarmierungszeit 12.10.2025 um 06:03 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof
Einsatzbericht Am Morgen des 12.10.2025 wurden gegen 6 Uhr wurden zunächst die Löschgruppen Essentho und Meerhof zu einer brennenden Gartenhütte alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Fürstenberger Straße stand die etwa vier mal vier Meter große Hütte bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten.
Wegen der starken Rauchentwicklung, war ein vorgehen nur unter schwerem Atemschutz möglich. In der Hütte befanden sich zehn Hühner, die leider nicht mehr gerettet werden konnten.
Da sich sehr schnell zeigte, dass sich die Löscharbeiten wegen des zum Teil eingestürzten Daches noch hinziehen würden, wurden weitere Kräfte alarmiert.
Hierbei wurde unter anderem die Hygienekomponente nachgefordert, diese ist beim Löschzug Marsberg stationiert. Gerade bei Brandeinsätzen ist in den letzten Jahren die Hygiene immer weiter in den Vordergrund gerückt. Die bei einem Brand entstehenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind zum Teil krebserregend und befinden sich meist auf der gesamten Schutzkleidung sowie auf den Gerätschaften.
Die Feuerwehr Marsberg begann schon sehr früh hier ein Hygienekonzept zu entwickeln, welches das Auskleiden an der Einsatzstelle, bereitstellen von Wechselkleidung, luftdichtes Verpacken der kontaminierten Gegenstände und bereitstellen von Duschmöglichkeiten beinhaltet. Marsberg ist hier Vorreiter im Hochsauerlandkreis.
Nach fast drei Stunden konnte der Einsatz, unter Leitung des stellv. Wehrleiters Michael Hüwel, beendet werden. Die Feuerwehr wurde durch das DRK mit warmen Getränken und Brötchen unterstützt. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Nr. 102
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09.10.2025 10:09Uhr
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Feuer
Marsberg
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Brand in Wohnung |
3019 |
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Alarmierungszeit 09.10.2025 um 10:09 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung +++ Marsberg-Mitte (Rathauswache)
Einsatzbericht Brandereignis in Wohnung: Feuerwehren rücken zahlreich aus
[Foto: Symbolbild; Archiv]
Marsberg: Am Vormittag des 9.10.2025 rückten mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg zu einem Brandeinsatz aus: Gemeldet war ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr in einem Wohngebäude. Vor Ort gab es schnell Entwarnung: Menschen waren keine in Gefahr, Gegenstände auf einem Herd hatten wahrscheinlich für eine Rauchentwicklung in einer Wohnung geführt. Die Feuerwehr kontrollierte mit einem Trupp unter Atemschutz die Wohnnug und belüftete diese.
Im Einsatz waren der Löschzug Marsberg, die Löschgruppen Obermarsberg und Erlinghausen sowie die Rathauswache, die Fachgruppe Drohne und der Rettungsdienst. Im Rahmen der ebenfalls alarmierten Führungsuntersützung rückten auch Einsatzkräfte aus Giershagen und Essentho mit ihren MTF aus. Letztendlich war der Einsatz unter Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute nach nicht einmal einer Stunde beendet
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Nr. 101
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07.10.2025 14:26Uhr
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Feuer
Meerhof
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Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
1094 |
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Alarmierungszeit 07.10.2025 um 14:26 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf
Einsatzbericht Alarmierung zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage; vor Ort war kein Schadensereignis feststellbar.
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Nr. 99
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05.10.2025 13:42Uhr
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Feuer
Marsberg
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Wohnungsbrand im 2.OG, drei Personen gerettet |
4080 |
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Alarmierungszeit 05.10.2025 um 13:42 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Obermarsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Leitmar +++ Fachgruppe Drohne +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Wohnungsbrand in Marsberg, drei Personen verletzt
Marsberg: Am Sonntag, den 5.10.2025 um 13.40Uhr, wurden zunächst die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg zu einem Zimmerbrand im 2. Obergeschoss in die Hauptstraße nach Marsberg gerufen. Noch bevor die ersten Einsatzkräften eintrafen, stellte sich heraus, dass sich noch Personen in dem Mehrfamiliengebäude befinden sollten.
Die Leitstelle des Hochsauerlandkreises erhöhte hierauf das Alarmstichwort, so dass weitere Einheiten alarmiert wurden. Ein Bewohner wurde über die neu beschaffte Drehleiter aus dem 3. Obergeschoss gerettet. Hier hat sich bei den engen Bebauungen die technische Mehrinvestition schon als richtig gezeigt: Durch den abknickbaren vorderen Leiterpark konnte schneller und besser an das Gebäude angefahren werden. Zwei gehbehinderte Bewohner wurden durch die Feuerwehr mit sogenannten Fluchthauben aus dem 2. Obergeschoss durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie gebracht: Fluchthauben besitzen ein großes Sichtfenster und werden über den Kopf gezogen; in der Fluchthaube herrscht ein permanenter Überdruck. Durch diesen Überdruck mit Frischluft können keine giftigen Rauchgase in die Fluchthaube hereingelangen, die zu rettende Person wird über das Atemschutzgerät der Einsatzkraft mit Frischluft versorgt.
Nachdem alle Personen gerettet waren, konnte das Feuer in dem betroffenen Raum schnell gelöscht werden. 22 Einsatzkräfte gingen unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor.
Insgesamt wurden drei Personen bei dem Feuer verletzt, vier weitere Bewohner waren betroffen. Bis auf das 1. Obergeschoss konnten die Bewohner nicht wieder ins Gebäude zurückkehren. Sie kamen bei Bekannten unter. Wegen der Anzahl der betroffenen und verletzten Personen wurde von Seiten des Rettungsdienstes ein Massenanfall von Verletzten alarmiert. Hier kamen unter anderem drei Rettungswagen, ein Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, der leitende Notarzt sowie Kräfte des DRK zur Betreuung zum Einsatz. Auch die Notfallseelsorge war mit Kräften vor Ort, die sich um die Betroffenen kümmerten.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle, die 98 Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in drei Einsatzabschnitte aufgeteilt. Hier zeigte sich positiv die Einrichtung der Führungsunterstützung in Marsberg. Diese übernimmt bei größeren Einsätzen die Koordination der einzelnen Abschnitte und unterstützt so den Einsatzleiter. Einheiten aus Marsberg, Obermarsberg, Erlinghausen, Essentho, Westheim, Leitmar und Giershagen sowie Energieversorger und Ordnungsamt waren unter der Leitung des stellv. Wehrleiters Michael Hüwel rund dreieinhalb Stunden im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Während des Einsatzes ereignete sich zudem ein folgenschwerer Unfall: Ein Spezialfahrzeug des Hochsauerlandkreises, welches am Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen in Meschede-Enste stationiert ist und auf dem Weg nach Marsberg war, hatte auf der Einsatzfahrt auf der B7 bei Brilon einen Unfall. Der Fahrer wurde hierbei schwer verletzt, aber nicht lebensgefährlich. Die Feuerwehr Brilon wurde zu diesem Unfall alarmiert (Infos: FF Brilon sowie Polizei HSK).
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September |
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Nr. 97
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26.09.2025 16:12Uhr
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Feuer
Udorf
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Abraumbrand |
1658 |
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Alarmierungszeit 26.09.2025 um 16:12 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Udorf +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Am Nachmittag des 26.9.2025 rückten Einheiten der Feuerwehr Marsberg nach Udorf aus. Gemeldet war ein Flächenbrand. Vor Ort stellte sich heraus, dass Abraum in Form von Kartons brannte. Dies wurde schnell gelöscht.
Da die Feuerwehr mit dem Stichwort "F2 Wald" alarmiert wurde, rückten Einheiten der Feuerwehr gemäß diesem Alarmstichwort aus; die meisten Einheiten konnten nach der ersten Rückmeldung die Einsatzfahrt abrrechen und rückten ein. Zur Brandbekämpfung blieben die Wehren aus Udorf, Canstein und Heddinghausen vor Ort.
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Nr. 94
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19.09.2025 14:03Uhr
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Feuer
Beringhausen
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Kontrolle BMA, kein Schadenfeuer |
2092 |
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Alarmierungszeit 19.09.2025 um 14:03 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Erlinghausen +++ Löschgruppe Padberg +++ Löschgruppe Leitmar +++ Löschgruppe Canstein +++ Löschgruppe Heddinghausen +++ Löschgruppe Helminghausen +++ Führungsunterstützung +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg wurden am frühen Nachmittag des 19.9.2025 zu einem BMA-Alarm in einem Altenheim in Beringhausen alarmiert; vor Ort war kein Schadenfeuer feststellbar.
Nach wenigen Minuten war der Einsatz beendet, die meisten Einheiten konnten bereits auf der Anfahrt wieder einrücken. Neben den örtlich zuständigen Einheiten war auch der kommunale Wasserversorgungszug alarmiert.
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Nr. 91
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15.09.2025 18:02Uhr
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Hilfeleistung
A44, Auffahrt Lichtenau, FR Kassel
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Dieselspur auf A44; 10km Länge |
1506 |
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Alarmierungszeit 15.09.2025 um 18:02 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Ausgelaufener Kraftstoff sorgt für Sperrung
Meerhof: Durch eine Beschädigung am Kraftstofftank hat ein LKW Diesel über eine Strecke von ca. 10 Kilometern verloren.
Die Dieselspur verlief von Dalheim (L817) Richtung Autobahnauffahrt Lichtenau auf die Autobahn bis zum Parkplatz Blankenrode.
Der Auf- und Abfahrtsbereich der BAB 44 in Fahrtrichtung Kassel war aufgrund dessen voll gesperrt.
Seitens der Feuerwehr waren die Löschgruppen aus Meerhof, Essentho und Oesdorf alarmiert, die vorrangig die Einsatzstelle sicherten. Eine Spezialfirma übernahm die notwendigen Arbeiten zur Beseitigung der Ölspur und Reinigung der Fahrbahn; knapp drei Stunden dauerte der Einsatz der Feuerwehr.
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Nr. 90
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05.09.2025 20:57Uhr
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Feuer
Essentho
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Küchenbrand |
1654 |
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Alarmierungszeit 05.09.2025 um 20:57 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschgruppe Essentho +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Aufmerksamer Nachbar rettet Bewohner vermutlich das Leben
Hoher Sachschaden nach Küchenbrand
Essentho: Am späten Freitagabend des 5.9.2025 wurde die Löschgruppe Essentho initial zu einer Brandnachschau alarmiert. Ein Toaster sollte gebrannt haben, laut Anrufer sei der Brand aber bereits gelöscht.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war von Außen ein rußbeschlagenes, weit geöffnetes Fenster zu erkennen. Bei der Erkundung im Objekt stellte sich ein größerer Schaden dar:
Aus noch ungeklärter Ursache kam es zu einem Brand eines elektrischen Gerätes, das auf die Küche im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses übergegriffen hatte.
Der Bewohner der darunter liegenden Wohnung hatte im Vorfeld die piependen Rauchmelder auf dem Flur gehört, seinen schlafenden Nachbarn aus der Wohnung geholt und die Küche selbst abgelöscht. Hierdurch atmeten beide erhebliche Brandgase ein. Der Notruf wurde erst im Nachgang abgesetzt.
Durch die Feuerwehr wurden beide Männer erstversorgt und der Rettungsdienst mit Notarzt nachalarmiert. Sicherheitshalber wurden Teile der Oberschränke demontiert sowie mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Weitere Nachlöscharbeiten waren nicht erforderlich. Die Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar und wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Die Einheit Essentho war rund eine Stunde unter der Leitung von Cyrill Stute im Einsatz.
In diesem Zuge weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, flächendeckend Rauchmelder insbesondere in den Wohn- und Schlafzimmern zu installieren.
Unser Appell: Setzen Sie nicht ihre Gesundheit aufs Spiel, um eigene Löschversuche zu unternehmen sondern wählen Sie direkt den Notruf 112.
Nähere Informationen erhalten Sie unter https://www.rauchmelder-lebensretter.de/verhalten-im-brandfall/ oder dem QR- Code
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August |
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Nr. 89
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29.08.2025 16:46Uhr
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Feuer
Oesdorf
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Flächenbrand auf wenigen Quadratmetern |
2089 |
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Alarmierungszeit 29.08.2025 um 16:46 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Westheim +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Fachgruppe Drohne +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Einheiten aus dem Brandschutzbezirk Nord sowie der Löschzug Marsberg und die Fachgruppe Drohne wurden am Nachmittag des 29.8.2025 unter dem Stichwort "Waldbrand ohne Ausbreitungsgefahr" nach Oesdorf alarmiert.
Vor Ort konnte ein kleiner Flächenbrand auf einem Stoppelfeld festgestellt werden; ein Landwirt konnte den Brand mit einem Grubber schnell bekämpfen, die Löschgruppe Oesdorf nahm Nachlöscharbeiten vor. Die übrigen alarmierten Einheiten brauchten nicht mehr eingreifen.
Eine knappe Stunde dauerte der Einsatz unter Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute.
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Nr. 84
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03.08.2025 14:17Uhr
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Feuer
Meerhof, A44, FR Kassel
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Brand eines PKW mit Hybridantrieb |
3208 |
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Alarmierungszeit 03.08.2025 um 14:17 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf +++ Wehrleitung
Einsatzbericht Brand eines PKW mit Hybridantrieb: Aufwändige Löscharbeiten
Meerhof: Am frühen Sonntagnachmittag wurden die Einheiten aus Meerhof, Oesdorf und Essentho auf die Autobahn 44 alarmiert. Auf dem Parkplatz Blankenrode kam es, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, zum Brand eines PKW vom Typ Mercedes GLE.
Gegen 14.15 gab es Einsatzalarm für die Feuerwehr; ein PKW-Brand auf der A44. Bereits auf der Anfahrt wies eine tiefschwarze Rauchwolke den Einsatzkräften den Weg. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Fahrzeug im Vollbrand. Aufgrund eines hybriden Antriebs – eine Kombination aus einem Verbrennungs- und Elektromotor – wurde dem Löschwasser initial Netzmittel zugemischt, um eine höhere Löschwirkung zu erzielen und speziell die Batterietechnik abzulöschen. Die extreme Hitze führte dazu, dass der Motorblock und die Leichtmetallfelgen schmolzen.
Insgesamt sieben Atemschutzgeräteträger und mehrere tausend Liter Löschwasser waren notwendig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Da die elektrischen Batterien immer wieder aufflammten, musste eine Spezialmulde des Hochsauerlandkreises angefordert werden: Auf diese wurde das Fahrzeugwrack umgeladen, die Mulde im Anschluss geflutet und schließlich mit der abgebrannten Karosserie an einen sicheren Stellplatz abgestellt.
Zur Sicherstellung der Einsatzstellenhygiene lieferte der Löschzug Marsberg mit dem Gerätewagen Logistik Wechselkleidung und Atemschutztechnik an, gleichzeitig konnten die kontaminierte Ausrüstung und Geräte mit diesem Fahrzeug sicher abtransportiert werden.
Die Einsatzstelle war durch auslaufende Betriebsmittel stark verschmutzt und wurde durch ein Spezialunternehmen gereinigt.
Insgesamt 23 Kräfte waren für rund vier Stunden unter Leitung von Cyrill Stute im Einsatz.
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Juni |
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Nr. 75
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26.06.2025 14:10Uhr
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Hilfeleistung
Meerhof A44 Anschlussstelle Lichtenau Fahrtrichtung Kassel
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eCall, Unfall, unklare Lage |
4697 |
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Alarmierungszeit 26.06.2025 um 14:10 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Meerhof +++ Löschgruppe Oesdorf
Einsatzbericht Einsatzbericht:
Verkehrsunfall auf der A44 bei Meerhof – automatischer eCall-Notruf führt zu Großalarm
Meerhof: Am frühen Nachachmittag des 26.6.2025, um 14:10 Uhr, erhielt die Leitstelle des Hochsauerlandkreises (HSK) eine Notruf durch ein automatisches eCall-Alarmsystem: Ein Porsche GT3 hatte auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel einen schweren Unfall. Daraufhin wurden die Löschgruppen Meerhof, Oesdorf, Essentho sowie der Löschzug Niedermarsberg zur Einsatzstelle entsandt.
Vor Ort bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Ein Porsche GT3 war aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, unter der Leitplanke hindurch gefahren, hatte mehrere kleine Bäume gekappt und etwa 10 Meter tief eine Böschung herunter neben der Autobahn zum Stehen gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock vom Fahrzeug abgerissen, ebenso wurden weitere Fahrzeugteile rund über die Böschung verteilt.
Trotz des heftigen Unfalls blieb der Fahrer dank des hohen Sicherheitsstandards des Fahrzeugs weitgehend unverletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der Fahrer bereits in Betreuung durch den alarmierten Rettungsdienst.
Da keine Betriebsstoffe ausliefen oder anderweitige Umweltgefahren bestanden, beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf Sicherungsarbeiten im Umfeld des Unfallfahrzeugs. Im weiteren Verlauf übernahm die Polizei die Sicherung der Unfallstelle, so dass der Einsatz für die Feuerwehr nach etwa anderthalb Stunden beendet werden konnte.
Neben den alarmierten Feuerwehrkräften waren auch der Rettungsdienst Bad Wünnenberg, ein Notarzt aus Büren sowie die Autobahnpolizei im Einsatz.
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Nr. 74
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23.06.2025 11:54Uhr
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Feuer
Bredelar
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Flächenbrand (Gestrüpp, Unterholz) |
2428 |
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Alarmierungszeit 23.06.2025 um 11:54 Uhr
eingesetzte Kräfte Löschzug Marsberg +++ Löschgruppe Giershagen +++ Löschgruppe Essentho +++ Löschgruppe Beringhausen +++ Löschgruppe Bredelar +++ Löschgruppe Padberg +++ Löschgruppe Helminghausen +++ Fachgruppe Drohne +++ Wehrleitung
Einsatzbericht In der Mittagszeit des 23.6.2025 wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Marsberg mit dem Stichwort "Waldbrand ohne Ausbreitungsgefahr" nach Bredelar alarmiert. Die für diesen Fall vorgesehenen Einheiten rückten aus.
Letztlich handelte es sich um einen Brand von Unterholz und Gestrüpp auf wenigen Quadratmetern. Dieser wurde schnell gelöscht; vor Ort waren die Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Giershagen, Marsberg, Essentho und der Fachgruppe Drohne.
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